Klassen

Western Pleasure


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Das Pferd soll freie, fließende Gänge mit einer zum Körperbau passenden, angemessenen Schrittlänge haben, welche raumgreifend und mühelos sind. Dies soll auch bei einer Gangartverstärkung gewährleistet sein. Idealerweise sollten die Bewegungen ausbalanciert, harmonisch und taktrein bei korrekter Ausführung der Gänge sein. Qualität und Gleichmäßigkeit der Gänge sind von größter Bedeutung. Die Übergänge sollen gehorsam und weich erfolgen. Die beste Bewertung erhält ein sich gut bewegendes, ausbalanciertes und gehorsames Pferd, welches sich in guter körperlicher Verfassung befindet und ein Vergnügen zu reiten ist.



Reining

Ein Pferd "in Reining" (to rein a horse) zu reiten heißt, es nicht nur zu leiten, sondern auch jede seiner Bewegungen zu kontrollieren. Das beste Reining-Pferd soll sich mit wenig oder keinem sichtbaren Widerstand willig führen und kontrollieren lassen. muss absolut gehorsam sein. Gut bewertet werden Weichheit, Feinheit, Aufmerksamkeit, Schnelligkeit und Autorität in derAusführung der verschiedenen Manöver, die mit kontrollierter Geschwindigkeit geritten werden. 

                                                                                                                               Photo by Marina Meuser

Trail



Bei dieser Klasse wird die Leistung des Pferdes über/zwischen den Hindernissen gerichtet, wobei auf Ausdruck, Manieren, Annehmen der Reiterhilfen und Qualität der Gänge Wert gelegt wird. Die Aufgaben müssen so gestaltet sein, dass jedes Pferd zwischen den einzelnen Hindernissen Schritt und Trab und auch Galopp zeigen kann. Die Hindernisse beeinhalten unter anderem einem Tor, Brücke, Stangen und auch Pylonen.

Photo by Marina Meuser

Western Horsemanship


Die ideale Horsemanship-Pattern sollte in vollständigem Einklang von Pferd und Reiter mit sehr feinen Hilfen gezeigt werden. Es wird die Fähigkeit des Reiters geprüft, zusammen mit seinem Pferd die vorgeschriebenen Manöver harmonisch auszuführen. Diese sollen genau, präzise und fließend sein, während der Reiter sich selbstbewusst und sicher mit einer ausbalancierten, funktionellen und korrekten Körperhaltung zeigt. Die Einzelaufgabe soll so gestaltet sein, dass die Horsemanship-Fähigkeiten zum Vorstellen eines Pferdes geprüft werden können.

Photo by Marina Meuser

Halter


Photo by Marina Meuser

In dieser Disziplin wird das Pferd an der Hand vorgestellt (am Halfter = Halter). Bewertet werden Exterieur (Körperbau) mit besonderem Augenmerk auf rassetypische Merkmale des Quarter Ponys. Die Pferde werden innerhalb einer kurzen Trabphase einzeln auf die Korrektheit des Gangwerkes geprüft. Im Anschluss werden die Pferde in der Gruppe hintereinander aufgestellt und vom Richter verglichen. Die Halter-Klassen werden nach dem Geschlecht des Pferdes sowie nach dem Alter unterteilt, d.h. es gibt getrennte Klassen für Hengste, Wallache und Stuten.

Hunter under Saddle


 In dieser Prüfung ist es gewünscht, dass sie sich mit langen, flachen Schritten leicht und weich Vorwärts bewegen und dass sie in der Lage sind, ihre Schritte zu verlängern und mit entspannter, frei fließender Bewegung auszugreifen, wobei sie die korrekten Gänge im entsprechenden Takt zeigen. Bei verstärktem Trab (extended trot) oder Galopp (hand gallop) greifen die Pferde mit gleich bleibenden, fließenden Bewegungen aus.

Photo by Marina Meuser

Schnupperklassen


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Die Schnupperklassen sind für die Reiter gedacht, die einfach mal Turnierluft schnuppern wollen. Es gibt eine Reining, Western Horsemanship und Western Pleasure. In dieser Klasse starten Amateur und Youth Reiter class in class. Jeder hat die Möglichkeit für ein Jahr in der Schnupperklasse zu starten.